Finanzierung des Schienennahverkehrs sichern

Entgegen den Verpflichtungen im Grundgesetz (Artikel 106a) weigern sich die Regierungsparteien im Bundestag, die Zuschüsse für den Betrieb von Regionalzügen und S-Bahnen an die gestiegenen Kosten anzupassen:

  • Ihre Fahrkarte: Seit der Bahnreform 1996 stiegen die Fahrpreise um 51% (am Beispiel einer Bahnfahrt von 101 km)
  • Allgemeine Preissteigerung seit 1996: 24%
  • Kosten zum Unterhalt von Schienen und Bahnhöfen („Schienen“-Maut, von jedem Zug zu zahlen): in manchen Bundesländern seit 1996 um 50% gestiegen
  • Erhöhung der Bundeszuschüsse seit 1996:  Ganze 19% bis 2014
  • Ab 2015 sollte der Bundestag eine Nachfolgeregelung ausarbeiten: Inzwischen liegt diese vor, aber die jährliche Anpassung der Zuschüsse von 1,8% liegt deutlich unter der erwarteten Kostensteigerung..
  • Gutachter der Bundesländer und des Bundestages kommen beide zu dem Schluss: Eine deutlich höhere Dynamisierung der Zuschüsse aufgrund stark steigender Kosten ist notwendig!
  • Es drohen: Stockender Ausbau des Nahverkehrs, noch mehr Stehplätze, Taktlücken. Einige Bundesländer haben bereits angefangen, Bahnstrecken stillzulegen.

Handeln Sie jetzt!

  1. Lesen Sie die Resolution des PRO BAHN Bundesverbandstages in Bremen vom 15.3.2015: SPNV-Finanzierung-sichern
  2. Mehr Informationen? Laden Sie unseren Flyer herunter.
  3. Schreiben Sie auch Ihrem Bundestagsabgeordneten! Den Vertreter Ihres Wohnorts im Bundestag finden Sie hier im Abgeordnetenverzeichnis.
  4. Sie wollen noch mehr über die Nahverkehrsfinanzierung wissen? Lesen Sie unser Interview.
  5. Sie interessieren sich für die Arbeit von PRO BAHN? Besuchen Sie uns auf unserer Homepage www.pro-bahn.de!